"Point
of no Return" ist eng verknüpft mit dem Ausstellungsort.
Die Unterführung des Maximiliansforums in München
wird hauptsächlich von Passanten genutzt, welche die
große Straßenkreuzung unterirdisch überqueren
wollen. Der eigentliche Ausstellungsort dort wird seltener
besucht, da dieser meistens von innen nicht zugänglich
ist.
Die Arbeit knüpft an das Verhalten der Passanten an,
welche die beiden Durchgänge passieren. Der Ausstellungsraum
ist nur ein Durchgangsraum, welcher zeitlich nicht zu definieren
ist. Die Arbeit knüpft an diese Gegebenheit an, uns versucht
diese für die Dauer der Ausstellung zu reflektieren.
Auf
einer lebensgroßen Filmprojektion sind Passanten zu
sehen, wie sie das Untergeschoß durchqueren. Dabei treffen
Sie auf eine rote, auf den Boden aufgeklebten Punkt mit der
Bezeichnung "Point of no Return". Menschen, welche
den Punkt überqueren, verschwinden aus dem Bild und tauchen
zu späterem Zeitpunkt wieder auf.
Der "Punkt ohne Wiederkehr" saugt die Menschen buchstäblich
auf, zeitlich versetzt in eine andere Zeit aber den selben
Ort.
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