Als
Metapher für künstlerische Tätigkeiten in unserer
Gesellschaft werden Performancekünstler auf der Straße
an-gesprochen, an dem künstlerischen Projekt von Björn
Hausner mitzuwirken. In
einer inszenierten Filmhandlung treten diese Performancekünstler
auf, wie man sie an öffentlichen Plätzen, von der
Umgebung isoliert, vorfindet. Der Entstehungsprozeß
der einzelnen künstlerischen Tätigkeiten werden
von Björn Hausner in einem Studio vor einem neutralen
schwarzen Hintergrund filmisch dokumentiert. Durch digitale
Bearbei-tung des Filmmaterials erscheinen im Bild mehrere
Künstler gleichzeitig. So entstehen mehrere Filme, die
Tätigkeiten der einzelnen Künstler nebeneinander,
zeitlich voneinander getrennt, dargestellen.
Es
ist vergleichbar einer Choreographie von unterschiedlichen
künstlerischen Entstehungsprozessen, welche erzeugt werden.
Die Filme werden im Ausstellungsraum über 3 Videoprojektoren
als eine einzige Projektion vom Zuschauer wahrgenommen. Durch
diese mehrteilige Projektion wird die Isolation der Künstler
aufgehoben - die eigentliche künstlerische Darbietung
wird jedoch nicht gezeigt, sondern in Verbindung mit dem Entstehungsprozeß
der Filmdokumentation, ähnlich einem "Making of"
bei Filmproduktionen. Man sieht die Künstler nebeneinander
anwesend, wie sie sich auf ihren zukünftigen Auftritt
vorbereiten, bzw. auf Anweisungen von Björn Hausner reagieren,
ohne dem eigentlichen Zweck Ihrer Tätigkeit folgen.
Gleichzeitig
wird die künstlerische Intension von Björn Hausner
zugunsten der künstlerischen Haltung der gezeigten Personen
aufgegeben. Das ursprüngliche kommerzielle Anliegen der
Künstler wird nicht gezeigt, das Aufteten der Künstler
als eine befremdend und sinnlos vom Zuschauer empfunden.
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Projektreihe "God told me to"
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